Unterheimbach

Unterheimbach ist erstmals seit 1300 als Heinebach urkundlich erwähnt. Zu früherer Zeit war Unterheimbach unter der Obrigheit verschiedener Fürsten, fiel aber Anfang des 19. Jahrhunderts an Württemberg. Zu diesen Fürsten zählten auch die Herren von Heimberg, von denen heute noch die Ruine der Burg Heimberg (heute fälschlicherweise oft als „Ruine Hellmath" bezeichnet) zeugt.

Unklar ist, ob das in Unterheimbach befindliche, sogenannte „hohe Haus" der Teil einer historischen Schlossanlage ist.

Sicher ist, dass dieses Gebäude bereits sehr bald im Besitz der Hohenloher war und seit dem 16. Jahrhundert als Sitz der gräflichen Forstmeister diente. 1810 fiel Unterheimbach an das Oberamt Öhringen, 1811 an das Oberamt Weinsberg. Nachdem das Oberamt Weinsberg im Jahre 1926 aufgelöst wurde, wurde Unterheimbach wiederum dem Oberamt Öhringen, ab 1938 Landkreis Öhringen, zugeteilt. Seit der Kreisreform 1972 ist Unterheimbach Bestandteil des Hohenlohekreises und seit 1975 gehört es zur Gemeinde Bretzfeld.
Der Weinbau spielt in Unterheimbach eine beachtliche Rolle, er ist seit 1537 bezeugt. Der Bekanntheitsgrad der Lage „Schneckenhof" beweist, dass die Weinbauwirtschaft auch heute noch in Unterheimbach einen großen Stellenwert einnimmt.

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Die Zahl der Einwohner stieg in Unterheimbach von 1686 bis 1806 von 300 auf 683 und bei der Volkszählung im Jahre 1987 wurden 954 Einwohner gezählt. Zum Jahresende 1998 zählt Unterheimbach 1023, zum 31.12.2016 1003 Einwohner.