Scheppach

Die Ortschaft Scheppach wird erstmals 1257 als Schepach urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert war Scheppach Reichsbesitz. Nach dieser Zeit lag der Ort an der Grenze der löwensteinischen und weinsbergischen Herrschaftsbereiche. 1407, als sich die Gemeinde Scheppach in den Schutz Konrads von Weinsberg begab, wird sie endgültig weinsbergisch. 1423 wird der Ort an die Kurpfalz verpfändet, mit der Kurpfalz kam er in späterer Zeit an Württemberg.

Nach Schaffung der Oberämter wurde Scheppach in das Oberamt Weinsberg eingegliedert. Nach der Auflösung des Oberamtes Weinsberg wurde die Gemeinde Bestandteil des Oberamtes Öhringen, ab 1938 Landkreis Öhringen. Seit 1972 gehört Scheppach dem Hohenlohekreis an und seit 1975 der Gesamtgemeinde Bretzfeld.

Scheppach wurde im 15. Jahrhundert zweimal stark zerstört. 1445 fiel es einer Fehde Hohenlohes mit denen von Berlichingen zum Opfer und 1449 wurde die Ortschaft im Städtekrieg stark mitgenommen.
Bemerkenswert ist, dass in der amtlichen Kreisbeschreibung von 1861 die „ausgezeichnete Zungenfertigkeit der Scheppacher Weiber" erwähnt wird.

Der Weinbau in Scheppach ist seit 1528 bezeugt, ging jedoch ab der Jahrhundertwende stark zurück und wurde in den Fünfziger Jahren völlig eingestellt. Der Grund hierfür war, dass sich das ehemalige Weinbaugebiet „Essigkrug" in einer relativ niedrigen Lage befand und so die Reben selten von den Frühjahrsfrösten verschont blieben.

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1495 lebten in Scheppach 120, 1769 327 Menschen. 1806 wurden 339 Einwohner gezählt, und bei der Volkszählung im Jahre 1987 wurden in Scheppach 772 Mitbürger gezählt. Zum Jahresende 1998 waren es 1036 Mitbürger und zum 31.12.2016 1016 Einwohner in Scheppach.