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Grundsteinlegung

30.09.16 11:29
Kategorie: allgemein, Aktuelles aus dem Gemeinderat

.....für die Generalsanierung
und teilweise Erweiterung des Bildungszentrums Bretzfeld

Am Mittwoch, dem 21. September 2016, wurde der Grundstein für den Erweiterungsbau des Bildungszentrums gelegt. Bürgermeister Martin Piott freute sich, eine Vielzahl von Gästen begrüßen zu dürfen, die allesamt an der Planung und Genehmigung des Bauprojekts der Gemeinde beteiligt waren. Mit dem Besuch des ersten Landesbeamten des Hohenlohekreises, Herrn Gotthard Wirth, wurde die enge Zusammenarbeit mit der Genehmigungsbehörde ebenso zum Ausdruck gebracht, wie mit der Teilnahme des Vertreters des Staatlichen Schulamtes Künzelsau, Herr Schulrat Johannes Kießling. In seinem Grußwort welches auch die Gemeinderatsmitglieder und Vertreter des Lenkungskreises sowie die Vertreter der Gemeindeverwaltung mit einschloss, betonte Bürgermeister Piott, dass der Beschluss zu dieser „Jahrhundertbaumaßnahme für die Gemeinde Bretzfeld“ schließlich nach langen Abwägungen der Gemeinde gefasst worden sei. Besonderer Dank gelte hierbei den Mitgliedern des Gemeinderats für die Bewilligung des Gesamtkostenrahmens von 25 Millionen Euro. Immerhin sei der Umbau eines der größten Bauprojekte des Landkreises.
Das Team rund um den leitenden Architekten, Herrn Dipl. Ing. Philipp Ruppert sowie der Projektsteuerung der Firma Drees & Sommer, vertreten durch Frau Graff und Herrn Mittner rundeten den Kreis der Planer ab.
Herr Bürgermeister Piott wies darauf hin, dass es ein wichtiges Ziel bei allen Baumaßnahmen sei, die Beeinträchtigung für den Unterricht, die Schüler und Lehrer so gering wie möglich zu halten.
An diesen Punkt knüpfte anschließend Rektor Frank Eber an, der in der „Rolle des Nutzers“ vor allem die Interessen der Schüler, Eltern und Lehrkräfte vertrete. In diesem Zusammenhang lobte er die intensive Miteinbeziehung aller am Schulleben Beteiligten in die Planungen.
Die Erweiterung und Modernisierung des Bildungszentrums erfolgt auch unter der Maßgabe, dass alle Kinder mit unterschiedlichen Bildungszielen hier vor Ort in die Schule gehen können. Baulich bedeute dies, dass es künftig an der Schule keine Barrieren mehr geben werde, die beispielsweise die Teilnahme am Unterricht aufgrund einer Gehbehinderung oder anderer Einschränkungen verhindert hätten. Eine Schule, an der Inklusion gelingen solle, müsse über ein Schulgebäude auf modernstem technischen Stand verfügen.
Daher wurden bei der Planung neben der Installation zweier Fahrstühle auch an kurze Wege gedacht. Die Lage des neuen Gebäudes stelle künftig eine intelligente Verbindung zwischen dem Grundschulgebäude und dem Hauptgebäude her.
Als offene Ganztagesschule mit hervorragenden Anschlussmöglichkeiten aufbauender Schularten hat die Schule bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass innovative  Schulentwicklung am Bildungszentrum Bretzfeld den schulischen Erfolg aller Bretzfelder Kinder möglich macht, ohne dabei den politisch stetig wechselnden Vorgaben beispielsweise einer verpflichtenden Ganztagesschule, wie etwa der einer Gemeinschaftsschule folgen zu müssen.
Für die Anforderungen dieser modernen Pädagogik und Didaktik reiche das Schulgebäude aus dem Jahr 1973 trotz guter Pflege nicht mehr aus. Das heutige Schulleben spiele sich nicht mehr nur im Klassenzimmer ab. Es müsse in Ergänzung der bestehenden Klassenzimmerarchitektur vielmehr eine „Lernlandschaft mit Rückzugsräumen“ gestaltet werden, also eine „Infrastruktur für offene Lernräume“. Gerade eine ansprechende Lernumgebung, die den heutigen Anforderungen pädagogischer Arbeit entspreche, motiviere Kinder und Jugendliche zum Lernen. Angesichts der geplanten technischen Ausstattung der gesamten Schule mit multimedialen Informations- und Lernmedien werde es künftig in Bretzfeld noch besser möglich sein, die Anforderungen der Bildungspläne umzusetzen und sich auf alle Bildungsabschlüsse vorzubereiten, die in der Sekundarstufe I  möglich sind.

Im Anschluss an die Redebeiträge wurde schließlich der Grundstein im Fundament des Neubaus gelegt.
Hierbei wurde eine Kupferkassette ins Fundament des Neubaus eingelassen. Diese „Zeitkapsel“ wurde mit Münzgeld, einem Plansatz des Architekten, einer Liste mit den Namen der Mitglieder des Gemeinderats und des Bürgermeisters sowie der tagesaktuellen Ausgabe der Hohenloher Stimme befüllt.
Abschließend stießen alle Anwesenden auf das Projekt an, woraufhin sie im Tagesheim des Bildungszentrums von der Klasse 9e und der Lehrerin Frau Reichert mit Kaffee, Kuchen, kühlen Getränken, Butterbrezeln und belegten Brötchen bewirtet wurden.
Besonderer Dank gilt auch den Schülerinnen und Schülern der Schulband und des Schulchors, die gemeinsam mit ihren Lehrern Karin Eckstein und Florian Graßmann für die gelungene musikalische Untermalung der Veranstaltung gesorgt haben.