Schwabbach

Die Ortschaft wird 1037 erstmals als Suabbach erwähnt. Die hohe und niedrige Obrigheit lag bis 1446 bei den Herren von Weinsberg, danach wurde der Ort an die Kurpfalz verkauft. Zusammen mit Weinsberg fiel Schwabbach 1504 an Württemberg. 1806 kam es an den Kreis Heilbronn, 1812 zur Landvogtei am unteren Neckar. 

Später war Schwabbach Bestandteil des Oberamtes Weinsberg, bis dieses im Jahre 1926 aufgelöst wurde. Ab 1926 wurde der Ort in das Oberamt Öhringen, später Kreis Öhringen, übernommen. Nach der Kreisreform 1972 wurde Schwabbach in den Hohenlohekreis einbezogen und gehört seit 1975 zur Gemeinde Bretzfeld.

Schwabbach liegt wie Bitzfeld an der Hauptverkehrsstraße Öhringen - Heilbronn, die seit jeher große Bedeutung hatte (der Gasthof „Zum Rössle" der früher Pferdepoststation war, zeugt heute noch davon).

Im Bauernkrieg herrschte von Seiten der Schwabbacher rege Beteiligung. 1514 versammelten sich hier die aufständischen Bauern und zogen nach Schorndorf, außerdem war der Schwabbacher Schultheiß Dionysius Schmid ein bedeutender Bauernführer und maßgeblich an der Erstürmung Weinsbergs im Jahre 1525 beteiligt.

Der Weinbau in Schwabbach ist seit 1528 bezeugt, er ging seit der Jahrhundertwende nur wenig zurück. Der Schwabbacher „Schloßberg" gehört zu den überaus bekannten Weinlagen.

1495 wurden zirka 200 Seelen gezählt, diese Zahl stieg bis 1769 auf etwa 297 an. 1806 wurden bereits 418 Einwohner gezählt.

 

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Bei der Volkszählung 1987 wurden 949, zum 31. 12. 1998 wurden 1226 und zum 31.12.2016 wurden 1316 Einwohner gezählt.